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Re-Zertifizierungsaudit nach ISO 13485 durchgeführt

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Zwei Tage dauerte das Re-Zertifizierungsaudit nach ISO 13485 durch die Auditoren der Berlin Cert bei der Horcher GmbH. Herr Dr. Ing. P. Diesing als Lead Auditor und Herr L. Bussmann als Co Auditor wurden bei der Prüfung durch Dipl. Ing. K. Nieter, MBA unterstützt. Den Prüfern wurden alle Dokumente und Unterlagen offengelegt und alle Fragen durch unsere Mitarbeiter beantwortet.

Eine Zertifizierung nach ISO 13485 dauert üblicherweise zwischen zwei und vier Tagen mit mindestens zwei Auditoren. Es folgen dann im Jahresabstand zwei Überwachungsaudits und im dritten Jahr wird wieder ein Re-Zertifizierungsaudit durchgeführt. Zwischenzeitlich finden neben den internen Audits auch unangekündigte Audits statt.

Das Ziel eines QM Systems besteht darin, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens, ständig zu verbessern. Medizinprodukte müssen ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen, bevor sie verkauft werden. Abhängig von deren Klassifizierung ist ein zertifiziertes QM-System verpflichtend. Für Medizinprodukte ist die ISO 13485 die dazu harmonisierte Norm. QM-Systeme die nicht nach ISO 13485 zertifiziert sind erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie nicht!

Es hat beim Audit einige wenige Beobachtungen und Verbesserungspunkte gegeben und in den kommenden Tagen und Wochen werden wir die Umsetzung der Verbesserungen und Korrekturen vollziehen. Die Auditoren werden dem Zertifizierer die erneute Vergabe des Zertifikats vorschlagen und empfehlen.

Wir bedanken uns bei den Auditoren der Berlin Cert für die Durchführung des Audits. Wir haben in den Jahren der Zusammenarbeit eine ständige Verbesserung der Entwicklung, der Herstellung und des Services erreichen können und konnten dies auch dementsprechend dokumentieren.

Erneut bedanke ich mich auch bei allen Mitarbeitern für das große Engagement für das Erreichen der gesteckten Qualitätsziele. Es war nicht immer leicht, die gesetzten Anforderungen zu erreichen und die eingeführten Maßnahmen haben auch oft Mehrarbeit und einen größeren Aufwand für jeden Einzelnen bedeutet, aber ich kann ihnen allen versichern: es hat sich gelohnt. Unsere Produkte sind die Sichersten die es zu kaufen gibt.

Dafür danke ich allen Mitarbeitern.

Stefan Horcher

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Mehr als moderne Technik: Nah am Menschen

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Die Horcher GmbH beschäftigt sich seit 29 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Patientenlift und Badesystemen, Steckbeckenspülern und Desinfektionsgeräten. Aufgrund hoher Produktqualität und langjähriger Branchenkenntnis entwickelte sich das Familienunternehmen zu einem der innovativsten Unternehmen seiner Branche – weltweit. Es zeichnet sich durch ausgereifte Produkte, individuelle Lösungen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen unbürokratischen Rundum-Service aus.
Sonderanfertigungen sind in unserer eigenen Produktionsstätte keine Seltenheit.

„Safety First“
Die PRO-Serie mit dem Patientenlift Lexa und der Aufstehhilfe Raisa hat sich im Laufe der letzten Jahre erfolgreich im Markt etabliert. Speziell das neue Farbkonzept fand im Kundenkreis großen Anklang.
Die Sicherheitsaspekte dieser beiden Patientenlifte ist seit ihrer Markteinführung unübertroffen. Dies ist insbesondere auf die Absturzsicherung, welche im Notfall stufenlos den Hebearm arretiert,
zurückzuführen.

Das Multitalent für Profis: Lexa
Die Liftserie Lexa wurde für Profis im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen entwickelt und ist ein Multitalent unter den Liftern. Er ist einerseits ein sehr komfortabler Gurtlifter, der außerdem durch seinen schwenkbaren Sitz-/Liegebügel viele weitere Fähigkeiten besitzt.

Um den Patientenlift Lexa PRO noch kundenfreundlicher zu gestalten, hat es Horcher durch den Einsatz leichterer Materialien und Optimierung einzelner Bauteile geschafft, über 10 % Gewicht
ein zu sparen. Nun ist der Lift noch wendiger und leichter zu manövrieren!

Mit seinem patentierten Sitz-/Liegebügel nimmt er Personen auf und bringt diese ohne Kraftaufwand in eine sitzende oder liegende Position. Insbesondere beim vorsichtigen und sicheren Aufheben einer Person vom Boden zeigt das Multitalent sein ganzes Können. Der schaukelfreie Transport vermittelt zudem ein Gefühl von Geborgenheit.
Für den Lexa Lift ist ein vielseitiges Gurtprogramm für unterschiedliche Anwendungen erhältlich, er
kann sowohl mit Schlaufengurten, als auch mit einer 4-Punkt-Klips Aufhängung verwendet werden. Als Option gibt es für den Lexa Lift eine integrierbare digitale Patientenwaage.

Aufstehhilfe Raisa
Die komfortable und sichere Aufsteh- und Umsetzhilfe Raisa wurde von erfahrenen Spezialisten entwickelt, patentiert und produziert – für Menschen mit geschwächter Beinmuskulatur, die sich nicht ohne fremde Hilfe aufrichten und sich nicht sicher von Ort zu Ort bewegen können.

Die Aufstehhilfe Raisa kann jeder Körpergröße einer Person problemlos angepasst werden, ob motorisch oder manuell, je nach Wunsch und Modell. Die Aufstehhilfe ermöglicht ein gerades und völlig entspanntes Stehen, sowie einen angenehmen Transport, auch über längere Distanzen.
Das mit einem Handgriff oder im Falle der Raisa PRO elektrisch spreizbare Fahrwerk ermöglicht ein direktes Heranfahren an Rollstuhlpatienten. Befindet sich das Fahrwerk wieder in Normalstellung, kann man mit dem Raisa Lift selbst engste Türöffnungen durchfahren.

Unter dem Motto „Color your lift“ sind der Patientenlift Lexa PRO und die Aufstehhilfe Raisa PRO in fünf verschiedenen Farbvariationen erhältlich.

Weiteres hierzu können Sie auf dem Horcher-Stand auf der Altenpflege in Nürnberg oder unter www.horcher.com erfahren.

Horcher auf der Altenpflege in Nürnberg: Halle 2, Stand C31

Mehr als moderne Technik: Nah am Menschen

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Zahlt die Krankenkasse für meinen Patientenlift?

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Diese Frage wird oft gestellt. Sie ist nicht so einfach zu beantworten.

Einige Patientenlifts sind in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen und werden von der zuständigen Krankenkasse zur Verfügung gestellt. Das heißt: wenn ein Patientenlift im Lager vorhanden ist, wird dieser an den Patienten ausgegeben, sollte kein Lift vorhanden sein, wird ein neuer beschafft.

In das Hilfsmittelverzeichnis werden nur mobile Lifts aufgenommen. Fest installierte Systeme, z.B. an der Decke montierte Deckenlifts fallen nicht in die Leistungspflicht der Kassen. Es können nur bewegliche Liftsysteme die nicht mit dem Gebäude verbunden sind von der Krankenkasse bezogen werden. Mobile Lifts und Deckenlifts an frei beweglichen so genannten Ständeranlagen werden von der Kasse genehmigt.

Unter www.rehadat.de kann sich der Arzt ein passendes Hilfsmittel suchen und dann auf dem Rezept die Hilfsmittelnummer verschreiben. Die Suche ist bei der Menge der Hilfsmittel nicht immer einfach. Da empfiehlt es sich nach geeigneten Geräten im Internet zu suchen oder die Beratung von einem Sanitätshaus oder dem Medizinischen Dienst in Anspruch zu nehmen und dann die Suche nach dem Hersteller im Hilfsmittelverzeichnis durchzuführen.

Auf einem Rezept muss dann nur die Hilfsmittelnummer (Positionsnummer) stehen und eine Begründung für die Notwendigkeit der Verschreibung.
Zum Beispiel: zur Durchführung der täglichen Hygienehandlungen ist das Produkt XYZ mit der Hilfsmittelnummer 123 notwendig. Oder: zum Verlassen der Bettes und der Mobilisierung des Patienten ist das Produkt ZYX notwendig.
Ist ein spezielles Hilfsmittel notwendig, empfiehlt sich die genaue Beschreibung auf dem Rezept. Fehlt diese, wird möglicherweise ein vergleichbares, ähnliches Gerät aus dem Krankenkassenlager gestellt.

Jeder Krankenversicherte hat einen Anspruch auf diese Hilfsmittel, wenn diese erforderlich sind um den Erfolg der Behandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit diese Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind. Nach geltender Rechtslage sind die Krankenkassen für die Versorgung Versicherter mit Hilfsmitteln unabhängig davon verpflichtet, ob sie im Heim oder in der eigenen Wohnung leben.

Allerdings endet die Versorgungsverpflichtung der Krankenkassen dort, wo bei vollstationärer Pflege die Pflicht des Heimträgers auf ausreichende Versorgung der Heimbewohner mit Hilfsmitteln einsetzt. Die Heime müssen daher das für eine leistungsfähige und wirtschaftliche vollstationäre Pflege notwendige Inventar zur Verfügung stellen.

Patientenlifts sind bei der vollstationären Pflege in einem zugelassenen Pflegeheim grundsätzlich nicht von der GKV, sondern vom Heimträger zur Verfügung zu stellen.

Patientenlifts in der häuslichen Pflege werden von der GKV zur Verfügung gestellt.

Wartung, Service und Instandsetzung dieser Hilfsmittel wird von den Besitzern getragen. Im Pflegeheim hat der Heimträger, im privaten Bereich die Krankenkasse die Kosten für diese Leistungen zu tragen.

Für Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach unter: office@horcher.com

Quellen: Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, Gemeinsame Verlautbarung der Spitzenverbände der Krankenkassen vom 27.3.2007, Medizinproduktegesetz, Hilfsmittelverzeichnis Rehadat

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Sehr gutes Ergebnis beim Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 13485

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Sehr gutes Ergebnis beim Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 13485

Beim gestrigen Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 13485 durch die Berlin Cert hat die Horcher GmbH ein hervorragendes Ergebnis erreichen können.
Qualitätsmanagement-Systeme beschreiben alle Maßnahmen und Aktivitäten einer Organisation, die der Erreichung festgelegter Anforderungen an Produkte und Leistungen dienen. Sie dienen der Umsetzung gesetzlicher Vorschriften, wie z.B. dem Medizinproduktgesetz oder der Richtlinie 93/42/EWG oder freiwilliger, in der Regel international anerkannter Normen.

Für Medizinprodukte zutreffende gesetzliche Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme werden mit der Norm EN ISO 13485 harmonisiert. Diese folgt in ihrer Systematik der DIN EN ISO 9001, jedoch sind beide Normen nicht völlig deckungsgleich. In der EN ISO 13485 wird der Begriff „Kundenzufriedenheit” durch den Begriff „Erfüllung der Kundenanforderungen” und der Begriff „Ständige Verbesserung” durch den Begriff „Aufrechterhaltung der Wirksamkeit” ersetzt. Die gesetzlichen Bestimmungen verlangen die Beobachtung der in Verkehr gebrachten Produkte, die Auswertung der Beobachtungen und ggf. geeignete Korrekturmaßnahmen. Darüber hinaus müssen in einer QM-Dokumentation nach EN ISO 13485, je nach Produkt, zusätzliche Verfahren beschrieben werden.

Alle geforderten Merkmale werden erfüllt, lediglich kleine Abweichungen wurden erkannt und werden zum nächsten Audit behoben.

Wir möchten uns bei den Auditoren der Berlin Cert für die Durchführung des Audits bedanken. Wir haben in den Jahren der Zusammenarbeit eine ständige Verbesserung der Entwicklung, der Herstellung und des Services erreichen können und haben dies auch dementsprechend dokumentiert.

Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern für das große Engagement bedanken. Es war nicht immer leicht, die Qualitätsziele zu erreichen und die eingeführten Maßnahmen haben auch oft Mehrarbeit und einen größeren Aufwand für jeden Einzelnen bedeutet, aber ich kann ihnen allen versichern: es hat sich gelohnt. Die Produkte sind die Sichersten die es gibt. Der Service ist auf sehr hohem Niveau und mit der neuen Lexa-Pro setzen wir erneut einen technischen Meilenstein bei Liftern.

Vielen Dank,
Stefan Horcher

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Das nenne ich Kundenservice

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Am Ostermontag fällt ein Lift aus und ein Patient hängt im Lift fest. Zwei Stunden später ist ein Techniker vor Ort und hilft.

Letzten Mittwoch habe ich von Frau Klassen, der Leiterin unserer Serviceabteilung eine sehr schöne nachösterliche Geschichte gehört.

Am Ostermontag hat Herr Winter einen Anruf erhalten. Eine Frau aus Magdeburg hatte angerufen und einen Notfall gemeldet.

Sie hatte den Deckenlift benutzt und den Sohn nach der Morgentoilette in die Badewanne gehoben, als die Schienenweiche nicht mehr funktionierte. Der Transfer zurück in den Rollstuhl oder ins Schlafzimmer war nicht mehr möglich.

Auf unserer Internetseite ist als nächste Kontaktperson unser Verkaufsleiter Nord, Herr Dietmar Winter angezeigt. Der antwortete auch auf den morgendlichen Anruf und versprach sich um den Notfall zu kümmern. An diesem Feiertag waren alle Techniker im Urlaub, er konnte aber trotzdem Herrn Oliver Becher in Berlin erreichen.

Nachdem Herr Becher vergeblich versucht hatte den Fehler telefonisch zu beheben, setzte er sich kurzerhand ins Auto und fuhr nach Magdeburg.

Die Deckenliftanlage war schon über 10 Jahre alt und die Batterien für die Ansteuerung der Schienenweiche defekt. Er hat die Batterien ausgetauscht und die Deckenliftanlage wieder gangbar gemacht. Am frühen Nachmittag war Herr Becher wieder zuhause.


Liebe Kunden,

alle Produkte haben eine bestimmte Lebensdauer. Abhängig von Qualität und Ausführung halten Medizinprodukte einmal länger oder auch weniger lange aber niemals ewig.

Üblicherweise sind Medizinprodukte aus unserer Produktion eher langlebig und die Benutzer gewöhnen sich daran, die Produkte immer weiter zu benutzen ohne Wartungs- und Serviceintervalle zu beachten. Kommt es dann zu einer Fehlfunktion und das auch noch in der Urlaubszeit, wird aus einer Fehlfunktion schnell ein Notfall.

Liebe Kunden, bitte beachten Sie Service und Wartungsintervalle. Lassen Sie diese Geräte turnusmäßig überprüfen. In diesem Zusammenhang weise ich nochmals darauf hin, dass auch die Hebegurte überprüft werden müssen. Gurte müssen ersetzt werden solange sie noch intakt sind und nicht erst dann, wenn sie defekt sind. Denn dann ist möglicherweise ja schon ein Unfall passiert.

In diesem Fall ist noch einmal alles gut gegangen.

Oliver, ganz herzlichen Dank für deinen Einsatz und die schnelle Hilfe.

Mit besten Grüßen,
Stefan Horcher

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Informationen zu Garantie und Gewährleistung

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Seit 2002 gilt in Deutschland eine Gewährleistungspflicht von zwei Jahren. Diese für den Verbraucher gute Sache ist in der Praxis nicht leicht umzusetzen. Lesen Sie hier, worum es geht.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen stellte in einer Untersuchung fest, dass nur 44 % aller Verkäufer ihrer gesetzlichen Pflicht zur Gewährleistung nachkommen. Viele Hersteller, Händler und Verbraucher kennen den Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung nicht.

Gewährleistung (Mängelhaftung):

Der Verkäufer haftet für alle Mängel, die schon zum Zeitpunkt des Verkaufs bestanden haben, auch für solche versteckte Mängel, die erst später bemerkbar werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Übergabe an den Kunden. Entscheidend ist dabei der Tag der Übergabe. Tritt in den ersten sechs Monaten danach ein Mangel auf, kann der Kunde auf sein Recht auf Gewährleistung pochen, ohne explizit nachzuweisen, wann und warum der Schaden entstand. Danach ändert sich die Beweislast und der Kunde muss nachweisen, dass der Fehler schon von Anfang an bestand. Weil das nur schwer möglich ist, endet de facto die Sachmängelhaftung oft nach einem halben Jahr.

Garantie:

Garantie ist keine Gewährleistung! Oft werden diese beiden Begriffe falsch verstanden. Eine Garantie ist die freiwillig vereinbarte Verpflichtung eines Garanten und stellt eine zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungspflicht gemachte freiwillige und frei gestaltbare Dienstleistung gegenüber dem Kunden dar. Bei der Garantie spielt der Zustand der Ware zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kunden keine Rolle, da die Funktionsfähigkeit für den genannten Zeitraum garantiert wird.

Kurz:

- Die Gewährleistung definiert eine zeitlich befristete Nachbesserungsverpflichtung ausschließlich für Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits bestanden. Die Gewährleistung ist gesetzlich festgeschrieben und kann nicht verändert werden.

- Die Garantie sichert eine unbedingte Schadensersatzleistung zu und kann vom Hersteller frei definiert und gestaltet werden.

Welche Garantieleistungen erbringen wir für Sie?

- Für Geräte, die nach VOB (Verdingungsordnung Bau) fest mit einem Bau verbunden sind / installiert werden gilt eine Gewährleistungsfrist von fünf Jahren. (z.B. Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, Hubbadewannen)

- Geräte die nicht mit dem Bau verbunden sind und nach VOL (Verdingungsordnung Lieferung) verkauft wurden, gilt die gesetzliche Gewährleistungsdauer.

- Für von uns neu gekaufte Lifter gewähren wir eine Garantie von zwei Jahren. (Bring In Garantie). Diese Garantie kann bei Abschluss eines Voll-Wartungsvertrages auf bis zu fünf Jahren erweitert werden. Fragen Sie hierzu den für Sie zuständigen Medizinprodukteberater.

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Das A0 Konzept, Desinfektion mit Wasserdampf

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Mit RDGs (Reinigungs- und Desinfektionsgeräte) in Pflegeheimen wird die Desinfektion von Pflegeutensilien und Medizinprodukten angestrebt. Dieses Verfahren hat eine Reduktion von Infektionserregern zum Ziel. Die Leistung wird daran gemessen, welchen Wirkungsbereich es umfasst und um welchen Reduktionsfaktor die Keimmenge vermindert wird. Sie ist deshalb abhängig von

- der Höhe der Ausgangskeimzahl,
- welche Keime es sind und
- was der Verwendungszweck des zu desinfizierenden Materials ist.

Zur Messung der Leistung wird bei den mit feuchter Hitze arbeitenden thermischen Verfahren der A0 Wert berechnet. Er entspricht der Zeit in Sekunden, die notwendig ist, um bei einer Temperatur von 80 °C eine Desinfektion zu bewirken. Höhere Temperaturen bewirken eine Verkürzung der Einwirkzeit.

Temperatur °C Haltezeit in Sekunden A0 Wert
80 60 60
90 6 60
80 600 600
80 3000 3000
70 6000 600
90 60 600
93 60 1200

Ein A0 Wert von 60 wird als ein üblicherweise vertretbares Minimum für Produkte angesehen, die nur mit der unversehrten Haut in Berührung kommen und bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie eine hohe Anzahl hitzeresistenter pathogener Organismen enthalten. Es wird betont, dass dies geringe Keimbelastungen vor der Desinfektion und die Abwesenheit hitzeresistenter Organismen, die ernsthafte Krankheiten beim Menschen hervorrufen können, voraussetzt.

Dies ist in der Regel bei der Verwendung in Pflegeheimen nicht ausreichend und deshalb verlangen die Gesundheitsämter beziehungsweise Aufsichtsbehörden A0 Werte von mindestens 600.

In der DIN EN ISO 15883-2, Reinigungs-Desinfektionsgeräte mit thermischer Desinfektion für chirurgische Instrumente, Anästhesiegeräte, Gefäße, Utensilien, Glasgeräte usw. heißt es unter anderem im Punkt 4.3 (auszugsweise):

- Jeder Prozess muss eine thermischer Desinfektionsstufe enthalten, bei der die Dauer, während der die Beladung auf Desinfektionstemperatur gehalten wird, bei Prüfungen auf allen zu desinfizieren den Oberflächen der Beladung einen A0 Wert von mindestens 600 ergibt.

- Das RDG muss ein Einstellen von Desinfektionszeiten und –Temperaturen zulassen, mit denen A0 Werte bis zu einem Höchstwert von mindestens 3000 erreicht werden.

Worauf kommt es bei RDGs also an?

1. Reinigungsleistung – eine starke Pumpe stellt eine gute Reinigung der Gefäße sicher.

2. Für eine kurze Prozesszeit muss eine möglichst hohe Temperatur erzielt werden.

3. Nach der Desinfektion muss das Spülgut rückgekühlt werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Die Rückkühlung mit Luft verlängert die Prozessdauer, bei der Rückkühlung mit Wasser muss das Spülgut in einem  Abtropfregal zwischengelagert werden.

4. Verbrauchsmengen: Um die optimale Reinigung zu erzielen muss eine bestimmte Menge Wasser gefördert werden. Um die gewünschte Desinfektionsleistung zu erzielen muss der Wasserdampf in der Spülkammer auf eine definierte Temperatur gebracht werden. Hier sind nur marginale Verbrauchsmengenunterschiede (Wasser/Energie) zwischen den Produkten möglich.

5. Edelstahl ist Kunststoff vorzuziehen: Nach einer Studie der Uni Leipzig sterben Bakterien auf einer Edelstahloberfläche schneller ab, als auf einer Oberfläche aus Kunststoff. Dies betrifft unter anderem die Absterberate von Escherichia coli, jenes Bakteriums, das im menschlichen Stuhl vorkommt und in hohem Grad für Sekundärerkrankungen in Kliniken verantwortlich gemacht werden kann. Laut Statistik sterben jährlich mindestens 20.000 Patienten an den Folgen von Zusatzinfektionen in deutschen Krankenhäusern, die Dunkelziffer soll weitaus höher liegen. Unter das Mikroskop genommen wurden aber auch die Mikroorganismen Pseudomonas aeruginosa (Nass  und Pfützenkeim), Staphylococcus aureus (resistenter Trockenkeim) und Candida albicans (humanpathogener Pilz). Das Ergebnis: Die Überlebensrate der Bakterien ist auf Kunststoff nahezu doppelt so hoch wie auf Edelstahl.

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Reinigung von Sitzgurten

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Bezüglich der Frage der Keimreduzierung auf Sitzgurten kann folgende Aussage getroffen werden:

Es wird generell unterschieden in

- Reinigung
- Desinfektion
- Sterilisation

Unter Reinigen versteht man die Lösung und Beseitigung von Schmutz beziehungsweise Rückständen.
Indikationen dafür: wenn eventuell vorhandene Keime apathogen beziehungsweise physiologisch sind oder wenn eine Verschleppung beziehungsweise Übertragung unwahrscheinlich oder bedeutungslos ist, aber Schmutz und Rückstände vorhanden sind.
Beispiele: Personengebundene Pflegeutensilien (zum Beispiel Sitzgurte speziell für einen Patienten, Waschschalen).

Unter Desinfektion versteht man: totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann.
Indikationen dafür: wenn Reinigung nicht ausreicht und Sterilisation nicht möglich oder nötig ist, aber (potentiell) pathogene Keime vorhanden sind und eine Übertragungswahrscheinlichkeit anzunehmen ist.
Beispiele: personenübergreifend verwendete Pflegeutensilien und Medizinprodukte (zum Beispiel Lifter), gemeinschaftlich genutzte Sanitäreinrichtungen (zum Beispiel Wannen).

Unter Sterilisation versteht man: die Herbeiführung von Keimfreiheit.
Indikationen dafür: wenn geringste Keimmengen oder besonders widerstandsfähige Erreger zur Infektion führen können.
Beispiele dafür: Aseptisch zu verwendende Materialien und Gegenstände (zum Beispiel Instrumente für den Verbandwechsel).

Dies vorausgeschickt muss also zuerst einmal untersucht werden welcher Grad der Keimfreiheit erzielt werden soll. In aller Regel wird ein Sitzgurt für einen speziellen Patienten verwendet. Dann genügt die Reinigung. (Vergleichbar mit z.B. einem Bettlaken).
Verwendet man einen Sitzgurt für mehrere Patienten, und ist eine Übertragungswahrscheinlichkeit von vorhandenen pathogenen Keimen anzunehmen, muss der Sitzgurt zwischen jeder Nutzung /Patientenwechsel desinfiziert werden. Da diese Methode weniger gut praktikabel ist (die Sitzgurten wären ja häufiger in der Reinigung als in der Benutzung), ist davon auszugehen dass im Falle der Benutzung von einem Sitzgurt für einen Patienten mit hoher Übertragungswahrscheinlichkeit von Keimen, ein spezieller Sitzgurten nur für diesen Patienten angeschafft und nur durch ihn benutzt wird.
Die Sterilisation ist für Sitzgurte nicht anwendbar.

Bitte auch nachlesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Sterilisation

Da heisst es unter „Hitzeresistenz“ von Keimen:

Resistenzstufe 1:  Pathogene Streptokokken Listerien und Polioviren  werden abgetötet bei einer Temperatur von 61,5°C und einer Einwirkdauer von 30 Minuten.

Resistenzstufe 2: die meisten vegetativen Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, alle Viren außer Hepatitis B werden bei einer Temperatur von 80°C und einer Einwirkdauer von 30 Minuten abgetötet.

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TECHNISCHE INFORMATIONEN 07/2011

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Montage von Schienen an einer abgehängten Decke

NEO Deckendistanz-Halter

Bei abgehängten Decken und bei Schieneninstallationen, bei welchen die Schienen in einem Abstand von der Decke installiert werden müssen, benutzt man sog. Deckendistanzhalter.
Je größer der Abstand zwischen Schiene und Decke ist, desto instabiler wird die Konstruktion. Zur Verbesserung der Steifigkeit der Konstruktion, benutzen wir die Teile des NEO Systems. Um eine möglichst variable Nutzung zu gewährleisten, haben wir diverse Halterungstypen entwickelt. Dieses System wird verwendet werden, um ein Schwingen der Schiene zu verhindern – bei geraden, ebenen und aber auch schrägen und unebenen Decken.

 Installationsbeispiel

Bei schrägen oder unebenen Decken passt sich das System durch ein oder zwei Gelenke ebenso den Gegebenheiten an.
Mit Hilfe eines sog. Stellstücks kann man leicht die Unebenheiten der Decke ausgleichen.
Bei nicht verkleideten Decken (sichtbare Halterungen) stellt diese Variante ein optisch ansprechendes Design bei bei maximaler Stabilität dar.

Hier können Sie ein ausführliches Prospekt downloaden:

Technische Informationen 07/2011

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Altenpflegemesse Nürnberg 2011

Geschrieben am

Die Altenpflegemesse in Nürnberg war für uns auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. In persönlichen Gesprächen konnten bestehende Geschäftskontakte vertieft und neue Geschäftsverbindungen geknüpft werden.

Großen Anklang fanden unsere Produktneuheiten, wie z.B. die LEXA II, die neue Konstruktion der LEXA600 für schwergewichtige Personen und der Ausbau der
LEXA Liftserie für  professionelle Anwendungen.

Unser 25jähriges Firmenjubiläum, welches wir dieses Jahr feiern, gab oftmals Anlass in Erinnerungen zu schwelgen oder sich über die Gegebenheiten des heutigen Marktes auszutauschen. Horcher beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Patientenlift- und Badesystemen. Unser Familienunternehmen entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der angesehensten und innovativsten Unternehmen seiner Branche. Das stetige Bestreben, vor allem sichere und technisch ausgereifte Hilfsmittel für Menschen mit körperlicher Einschränkung und alte Menschen zu fertigen, machte uns weltweit zu einem der führenden Hersteller.

Horcher Qualität bietet Sicherheit und Vertrauen in die moderne Technik von heute.

Ausführliche Informationen über unsere komplette Produktpalette und die für Ihr Gebiet zuständigen Ansprechpartner finden Sie auf unserer Internetseite www.horcher.com.
Gerne steht Ihnen auch unser Verkaufsteam für Fragen zur Verfügung.

Für weitere Informationen greifen Sie zum Hörer oder schreiben Sie uns –
denn der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist Teil unserer Philosophie.

Anlässlich unseres 25jährigen Firmenjubiläums möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Kunden, Geschäftspartnern sowie Mitarbeitern für ihre langjährige Treue bedanken.

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